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Denny Krull 29. Dezember 2025
Ansicht vom Renault Twingo E-Tech Electric in den Farben Absolut-Grün, Absolut-Rot, Mango-Gelb und Black-Pearl- Schwarz

Als Orientierung an einer eigenen Fahrzeugklasse, ähnlich der japanischen Kei-Cars, hat die EU-Kommission genauere Pläne vorgestellt.

Wir berichteten bereits über die mögliche Einführung einer e-Car-Klasse in Europa, wobei kleinere Elektroautos, die über weniger Sicherheitsstandards verfügen, zugelassen und zu einem günstigeren Preis in Europa angeboten werden könnten. Die geplante Fahrzeugklasse siedelt sich unterhalb der M1-Klasse an und soll M1E heißen. 

M1E-Klasse als Teil des neuen Automobilpakets

Nicht nur das „Aus vom Verbrenner-Aus“ beziehungsweise die Verzögerung, sondern auch die neue Kompaktwagenklasse ist ein Teil des neuen Automobilpakets. Wie Autocar berichtet, ist die geplante M1E-Klasse eine M1-Unterkategorie ausschließlich für Elektroautos, die eine Länge von 4,20 Metern nicht überschreiten. – größer als Kei-Cars mit einer Länge von maximal 3,40 Metern.

Produktion in der EU

Dies beinhaltet ausschließlich die in der EU produzierten beziehungsweise gefertigten Elektro-Fahrzeuge und Hersteller erhalten eine Gutschrift, auch Supercredits genannt, mit einem Faktor von 1,3 und auf die jeweiligen festgelegten EU-CO2-Ziele angerechnet werden. Dies wirkt sich positiv für Hersteller, die weiterhin Verbrenner- und Hybrid-Modelle anbieten, aus und soll einen Anreiz zur Einhaltung der Ziele zur Klimaneutralität bieten. Weitere Details werden nach Veröffentlichung des Entwurfs der Änderungen der EU-Verordnung 2018/858 bekanntgegeben, aber zumindest wurde eine maximale Fahrzeuglänge festgelegt.

Elektro-Kleinwagen unter 4,20 Metern

Vollelektrische Fahrzeuge, die in der EU gefertigt werden und eine maximale Länge von 4,20 Metern nicht überschreiten, wären Modelle wie der angekündigte Kia EV2, der kommende VW ID. Polo, Cupra Raval oder der Renault Twingo, R4 E-Tech sowie R5 E-Tech. Auch gehören Modelle aus dem Stellantis-Konzern dazu, was den Citroën ë-C3 oder Opel Mokka Electric mit einschließt.

Fazit

Im Fokus der M1E-Klasse steht, den Fahrzeug-Herstellern einen Anreiz zu bieten, sich wieder stärker auf das Kleinwagen-Segment zu konzentrieren, um die Elektromobilität erschwinglicher zu machen. Dadurch würden nicht nur künftige Kunden von günstigeren Elektro-Kleinwagen, sondern auch die Hersteller durch einen „Bonus“ beim Einhalten der CO2-Ziele profitieren. Wie der Beschluss am Ende aussieht, bleibt abzuwarten, vor allem in puncto Sicherheit und Assistenzsystemen.

Quelle: Autocar

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