Menu
Menu

Elektroauto Kostenrechner: Lohnt es sich mit Strom zu fahren?

Eine Person fragt sich, ob ein E-Auto günstiger ist als ein Verbrenner.

Wer ein Elektroauto fahren möchte, hat in der Regel zwei Hauptgründe: aus Liebe zur Umwelt oder aus finanziellen Überlegungen. Besonders Letzteres wirft die Frage auf, ob sich ein Elektroauto wirklich lohnt. Ist Strom tatsächlich so viel günstiger als Benzin, Diesel oder Gas?

Grundsätzlich lässt sich sagen: Ein E-Auto ist im Unterhalt deutlich günstiger als ein Verbrenner. Damit du einen groben Richtwert bekommst, kannst du mit unserem Kostenrechner berechnen, wie viel günstiger das Fahren mit einem Elektroauto ist. Zusätzlich zeigt dir der Rechner, wie viel CO₂ du auf deinen gefahrenen Kilometern einsparst.

E-Auto: Ersparnis berechnen

Lege die Parameter für den Verbrenner fest wie zum Beispiel den Kraftstoff, Kraftstoffpreis und einen Verbrauch. Das Gleiche für das Elektroauto und schon kannst du in der Tabelle unten sehen wie viel pro 100 Kilometer, pro Jahr oder innerhalb von 5 Jahren gespart werden kann.

Elektro

Stromkosten pro Jahr:
Ergebnis
Ersparnis pro 100 km
Ersparnis pro Jahr
Ersparnis in 5 Jahren
CO₂ Ersparnis pro Jahr

Was gilt zu beachten?

In der Regel kannst du dich jetzt über eine spürbare Ersparnis freuen – das Fahren mit einem Elektroauto ist also deutlich günstiger als mit einem Verbrenner. Es gibt jedoch auch Fälle oder bestimmte Faktoren, die die Ersparnis verringern oder im Einzelfall sogar komplett aufheben können.

Kein eigener Ladeanschluss

Wenn du zu Hause keine Lademöglichkeit hast (z. B. in einem Mehrfamilienhaus ohne Wallbox), bist du auf öffentliche Ladeinfrastruktur angewiesen. Die Preise dort sind deutlich höher als beim Haushaltsstrom – oft zwischen 40 und 60 Cent pro Kilowattstunde. Gerade bei häufigem Laden an teureren AC- oder DC-Ladern kann das die Betriebskosten merklich erhöhen und den Vorteil gegenüber Verbrennern minimieren.

Dynamische Stromtarife

Sie bieten großes Sparpotenzial, wenn du flexibel lädst – z. B. nachts oder bei viel Wind. Mit smarter Steuerung kannst du Strom deutlich günstiger bekommen als zum Festpreis. Allerdings: Wer zu teuren Zeiten lädt (z. B. abends), zahlt oft mehr – dann schrumpft der Kostenvorteil des E-Autos.

Ladetarife mit Grundgebühr

Einige Anbieter von Ladekarten oder Lade-Apps verlangen eine monatliche Grundgebühr – zum Beispiel 10 € pro Monat für vergünstigte Preise an Schnellladern. Das lohnt sich meist nur bei regelmäßiger Nutzung. Wenn du hingegen nur gelegentlich öffentlich lädst, kann sich diese Grundgebühr negativ auf deine durchschnittlichen Kosten pro Kilometer auswirken – du zahlst dann drauf, obwohl du vergleichsweise wenig lädst.

Häufige Autobahnfahrten

Elektroautos sind besonders effizient im Stadtverkehr oder bei moderater Geschwindigkeit. Auf der Autobahn hingegen steigt der Verbrauch teils drastisch – insbesondere bei Geschwindigkeiten über 120 km/h. Gleichzeitig ist man auf Langstrecken oft auf teure Schnelllader angewiesen. In Kombination kann das dazu führen, dass die Stromkosten pro 100 km ähnlich hoch oder sogar höher ausfallen als bei einem sparsamen Diesel – vor allem, wenn du viel Langstrecke fährst.

Unvorteilhaftes Ladeverhalten / kein Tarifvergleich

Viele unterschätzen, wie groß die Preisunterschiede zwischen verschiedenen Ladeanbietern und Tarifen sind. Wer „einfach drauflos lädt“, ohne vorher Preise zu vergleichen oder auf Roaming-Tarife achtet, zahlt schnell überhöhte Preise. In Extremfällen kann der Preis pro Kilowattstunde sogar 80 Cent überschreiten – dann wird das Elektroauto definitiv teuer im Betrieb.

Fazit: Wer es clever angeht, fährt mit dem E-Auto immer günstiger

Der Kostenrechner zeigt dir auf einen Blick, wie viel günstiger du mit einem Elektroauto unterwegs sein kannst – sowohl finanziell als auch beim CO₂-Ausstoß. In den meisten Fällen lohnt sich der Umstieg spürbar. Doch wie viel du tatsächlich sparst, hängt stark von deinem Fahrverhalten, deinem Stromtarif und deinen Lademöglichkeiten ab. Mit dem richtigen Setup kannst du nicht nur günstiger, sondern auch nachhaltiger unterwegs sein.