
Die Suche nach dem perfekten Familienauto war schon immer schwierig. Im Zeitalter der Elektroautos wird das Problem nicht leichter, sondern eher schwerer. Mit diesem Artikel wollen wir eine Marktübersicht der Elektroautos für Familien geben.
- Reichweite und Stauraum ist der wichtigste Faktor für Familien
- Trend liegt bei SUVs und Hochdachkombis
- Mehr Kinder = weniger Auswahl
Die Suche nach dem E-Auto für Familien
Die Anforderungen an Elektroautos sind im Vergleich zu Verbrennern besonders hoch. Familien, die elektrisch fahren wollen, müssen das Auto finden, welches zu den eigenen Bedürfnissen passt. Das fängt bei der Anzahl der Kinder an, deren Alter und natürlich vom eigenen Fahrprofil. Doch der Markt ist noch nicht so weit, dass jeder der einzelnen Wünsche erfüllt werden kann.
In der Welt der Verbrenner fahren Familien meist Vans wie der VW Sharan oder Ford Galaxy. Auch Kombis sind bei Familien durchaus beliebt. Die Auswahl an Elektro-Kombis ist aber stark beschränkt und bei Vans sieht es nicht anders aus. Die SUVs und Hochdach-Kombis liegen im Trend, der sich auch bei Elektroautos fortsetzt, allerdings liegt das Problem häufig bei einigen Einschränkungen wie der Reichweite. Auch müssen E-Autos aerodynamisch sein, was meist auf Kosten des nutzbaren Raumes geht. Doch die Elektroautos für Familien gibt es, man muss sie nur finden.
Was braucht ein gutes Familienauto?
Für Familien gelten besondere Voraussetzungen, wenn es um die Auswahl eines Elektroautos geht.
- Platzangebot: Der benötigte Platz steigt mit jedem Kind. Doch auch bei einem Kind wird schon ausreichend Platz für einen Kinderwagen benötigt. Später ist es dann das erste Fahrrad und vom (Urlaubs-)Gepäck reden wir erst gar nicht. Ein E-Auto für Familien braucht jedenfalls einen großen Kofferraum mit mindestens 400 Liter Volumen.
- Isofix: Bis zu einem Alter von 12 Jahren oder bis einer Größe von 1,50 Meter müssen Kinder auf einem Kindersitz Platz nehmen. Für maximale Sicherheit ist ein Kindersitz mit Isofix die Wahl. In den meisten Fällen verfügen Elektroautos über zwei Isofixpunkte an den äußeren Sitzen der Rückbank. Bei drei oder mehr wird es schon schwierig.
- Reichweite: Leider nach wie vor ein etwas leidiges Thema, wenn es um die Elektromobilität geht – die Reichweite. Wer mit dem Auto regelmäßig größere Strecken zurücklegen will, sollte mit dem Auto mindestens reale 250 Kilometer weit kommen, auch im Winter. Eine hohe Ladeleistung könnte die geringe Reichweite zum Teil kompensieren.
- Ausstattung: Familien, die in der Stadt leben, dürften die Teils engen Parkplätze zu gut kennen. Ein Elektroauto mit Schiebetüren wie es der VW Sharan oder Seat Alhambra schon hatten, ist an dieser Stelle Gold wert. Aber auch über andere Ausstattungsmerkmale wie zusätzlicher Stauraum unter den Sitzen, hintere Ladeanschlüsse für Tablets, Klimaanlage für die zweite Reihe oder ein Panoramadach freuen sich Kinder. Das sind natürlich individuelle Wünsche, die den Preis des Fahrzeuges nach oben treiben.
- Preis: Für Familien ist es auch wichtig, dass der Preis des Elektroautos nicht das Budget überschreitet. Der Preis für Familienautos fängt bei 35.000 Euro an. Nach oben sind kaum Grenzen gesetzt. Die niedrigeren Unterhaltungskosten gegenüber dem Verbrenner können sich auch Familien zu Nutze machen.
| Modell | Anzahl Isofix | Kofferraumvolumen | WLTP Reichweite | |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Toyota Proace Verso Electric | 7 | - | 448 km |
| 2 | Volkswagen ID. Buzz | 5 | 1340 L | 485 km |
| 3 | Mercedes-Benz EQT | 5 | 828 L | 265 km |
| 4 | Hyundai IONIQ 9 | 4 | 620 L | 620 km |
| 5 | Volvo EX90 | 4 | 655 L | 616 km |
| 6 | Kia EV9 | 4 | 807 L | 443 km |
| 7 | Mercedes-Benz EQB | 4 | 495 L | 535 km |
| 8 | BYD Atto 3 | 3 | 440 L | 420 km |
| 9 | Renault Kangoo E-Tech | 3 | 850 L | 284 km |
| 10 | BYD Seal U | 3 | 552 L | 420 km |
| 11 | Volkswagen ID.4 | 3 | 543 L | 363 km |
| 12 | Peugeot E-Rifter | 3 | 775 L | 339 km |
| 13 | Volkswagen ID.7 Tourer | 3 | 605 L | 605 km |
| 14 | Citroën ë-Berlingo | 3 | 1050 L | 337 km |
| 15 | Skoda Enyaq | 3 | 485 L | 408 km |
| 16 | Toyota Proace City Verso Electric | 3 | 1624 L | 343 km |
| 17 | Ford E-Tourneo Custom | 3 | 672 L | 306 km |
| 18 | Opel Combo Electric | 3 | 597 L | 345 km |
| 19 | BMW iX3 | 2 | 510 L | 471 km |
| 20 | Opel Astra Sports Tourer Electric | 2 | 422 L | 413 km |
| 21 | Peugeot E-5008 | 2 | 748 L | 500 km |
| 22 | Hyundai IONIQ 5 | 2 | 520 L | 440 km |
| 23 | Mercedes-Benz EQV | 2 | 1030 L | 246 km |
| 24 | BMW iX1 | 2 | 490 L | 473 km |
| 25 | Genesis GV60 | 2 | 432 L | 517 km |
| 26 | MG MG4 Electric | 2 | 363 L | 350 km |
| 27 | Toyota bZ4X | 2 | 452 L | 514 km |
| 28 | Ford E-Tourneo Courier | 2 | 570 L | 288 km |
| 29 | MG MG5 Electric | 2 | 479 L | 320 km |
Download-Optionen
Passen Sie die Darstellung für das heruntergeladene Bild an.
Elektrisches Familienauto nach Bauform
Vans, wie man sie von früher kennt, scheinen ausgestorben zu sein. Selbst bei Verbrennern gibt es kaum noch Familienvans im Angebot. SUVs lösen nach und nach die Kombis ab und Vans werden durch Hochdachkombis ersetzt. Letztere stammen überwiegend aus dem Stellantis Konzern, was einige Nachteile wie eine geringe Reichweite mit sich bringt. Wer auf Luxus nicht verzichten möchte, muss sich bei den großen SUVs umschauen, wobei allerdings auch mit einem höheren Preis gerechnet werden muss.
Elektro-SUV für Familien
Groß, Größer, SUV – auch für Familien. In Deutschland steht man auf große Autos, die einige Vorteile mit sich bringen. Nicht nur die größere Bodenfreiheit oder stabilere Fahrgefühl, sondern auch das große Platzangebot, welches Familien zu Gute kommt. Klarer Nachteil der SUVs ist aber der meist höhere Preis gegenüber den kleineren Fahrzeugen. Der Peugeot E-5008 beginnt beispielsweise mit dem kleinen Akku bei 51.150 Euro. Ein BYD Seal U startet bei ungefähr 42.990 Euro.

Peugeot E-5008
- Leistung 157 kW
- Reichweite 500 km
- Akkukapazität 77 kWh
Der Peugoet E-5008 dürfte aktuell einer der interessantesten Elektro-SUV für Familien sein. In seiner Einstiegsvariante Allure bietet der E-5008 schon die sieben Sitze serienmäßig an. Bei Nichtnutzung der dritten Sitzreihe steht ein großer Kofferraum mit 748 Liter zur Verfügung. Mit dem kleinen Akku schafft der E-5008 eine Reichweite nach WLTP von 497 Kilometer. Mit dem großen Akku wären theoretisch 664 Kilometer möglich.

Tesla Model Y
- Reichweite 622 km
- Akkukapazität 80 kWh
Das Model Y war in den vergangen Jahren das meistverkaufte Elektroauto. Ob sich das neue Facelift Juniper ebenfalls so gut verkaufen lässt, wird sich erst zeigen, allerdings geht der Trend aktuell in Richtung anderer Hersteller. Auf dem Blatt bietet der Tesla Model Y durchaus eine Option, als Familienauto zu fungieren.
Auch im Model Y sind (optional) sieben Sitze möglich. Zudem gibt es im neuen Modell einige verbesserte Features wie elektrisch verstellbare Sitze, ein 8-Zoll-Touchscreen in der zweiten Sitzreihe, auf dem auch gespielt werden kann oder eine verbesserte Federung für ein angenehmeres Fahren. Bereits alles Serie für einen Preis ab 45.970 Euro.

Kia EV9
- Leistung 283 kW
- Reichweite 505 km
- Akkukapazität 99.8 kWh
Mit dem Kia EV9 können Familien eigentlich nichts falsch machen. Es ist die eierlegende Wollmilchsau unter den Elektro-SUVs. Er bietet ebenfalls sieben Sitze und trotzdem noch viel Platz hinter der dritten Sitzreihe. Wird die nicht benötigt, stehen immerhin 807 Liter Kofferraumvolumen zur Verfügung. Wer mit der Familie mit dem Wohnwagen in den Urlaub fahren möchte, kommt beim EV9 kaum herum. Einer der wenigen Elektroautos mit großer Anhängelast. 2.500 kg darf der SUV von Kia ziehen. Der Preis vom Kia EV9 startet ab 61.990 Euro.
Elektro-Hochdachkombi
In den vergangenen Jahren wurden die Hochdachkombis bei Familien immer beliebter. Die umgebauten Nutzfahrzeuge bieten aufgrund der Bauform einen überdurchschnittlichen Kofferraum an. Ideal für Familien die einen hohen Platzbedarf für das Gepäck haben.
Die elektrischen Hochdachkombis bauen aktuell noch auf die Verbrenner-Plattform auf. Daher ist die Auswahl an E-Fahrzeugen recht hoch, insbesondere aus dem Stellantis-Konzern, der mit Citröen, Peugeot und Renault der Großteil der Hochdachkombis stellt. Die Adaption auf Elektro hat aber den Nachteil, dass der E-Komponenten nicht wie üblich genutzt werden kann. So lassen sich keine großen Akkus verbauen, da sonst die Zuladung zu gering ausfallen würde. Auch sind diese Fahrzeuge aerodynamisch nicht die besten in der Klasse, was die mögliche Reichweite verringert.

Citroën ë-Berlingo
- Leistung 100 kW
- Reichweite 343 km
- Akkukapazität 50 kWh
Der Citroën ë-Berlingo startet in der kleinsten Ausführung bei 36.940 Euro. Für 1000 Euro mehr gibt es schon etwas mehr Platz im Kofferraum und zudem Schiebetüren auf beiden Seiten. Für 40.540 Euro gibt es das längste Modell, welches auch drei Einzelsitze in der zweiten Sitzreihe bietet. Eines der wenigen Elektroautos auf dem Markt, welches auch drei Isofixpunkte auf der Rückbank bietet.
Alle Varianten verfügen über einen 136 PS starken Motor. Der 50 kWh Akku ermöglicht eine WLTP-Reichweite von 343 Kilometer. Real dürfte das knapp unter 300 km bedeuten, im Winter nochmal deutlich weniger.

Ford E-Tourneo Courier
- Leistung 100 kW
- Reichweite 288 km
- Akkukapazität 54 kWh
Ein weiterer Mitbewerber ist der Ford E-Tourneo Courier. Der verfügt über einen 100 kW (136 PS) Motor, der 290 Nm liefert. Mit einer Länge von 4.33 Meter der E-Tourneo Courier ein Kofferraumvolumen von 570 Litern. Weitere Längen bietet der Ford im Gegensatz zu Renault oder Peugeot nicht.
Preislich startet das elektrische Hochdachkombi von Ford bei gut 34.000 Euro in der Ausführung Trend. Für die Variante Titanium wird 2.000 Euro mehr verlangt, für das Topmodell Active 4.000 Euro.

Mercedes-Benz EQT
- Leistung 90 kW
- Reichweite 278 km
- Akkukapazität 48 kWh
Seit 2022 bietet Mercedes-Benz mit dem EQT ebenfalls einen Hochdachkombi an, oder wie die Schwaben ihn nennen, „Small Van“. Der Mercedes EQT ist ein Partnermodell des Renault Kangoo, was sich an den technischen Daten bemerkbar macht. In der Basis gleich, legt Mercedes im Innenraum eine ordentliche Schippe drauf. Preislich beginnt der EQT bei rund 35.800 Euro.
Der Frontantrieb leistet beim Mercedes EQT 90 kW (122 PS). Bei der Beschleunigung darf man daher nicht zu viel erwarten, wobei bei 132 km/h schon Schluss ist. Wer sich für die Langversion entscheidet, hat die Möglichkeit einen 7-Sitzer zu bestellen. In Summe bietet der EQT dann ganze fünf Sitzplätze mit Isofix an und mit einem Kofferraumvolumen von 828 Litern nicht wenig Platz für Gepäck.
Elektro-Kombi für Familien
Die Auswahl an Elektro-Kombis ist erst in den vergangenen zwei Jahren gewachsen. Hier muss man sich aber zwischen Einstieg- und Oberklasse entscheiden.

Volkswagen ID.7 Tourer
- Leistung 210 kW
- Reichweite 605 km
- Akkukapazität 82 kWh
Der neue ID.7 Tourer fährt seit Sommer 2024 durch die Straßen Deutschlands. Dank sparsamen Motor schafft es der große Akku auf eine WLTP-Reichweite von 690 Kilometer. Gemütliche Autobahnfahrten realisieren Strecken von circa 400 Kilometer ohne Ladestopp. An der Ladesäule geht es dann mit 200 kW voran, wodurch der Akku innerhalb von 26 Minuten von 10% auf 80% geladen wird.
Auf der Rückbank befinden sich zwei Isofix-Punkte, den Beifahrersitz hat man leider vergessen damit auszustatten. Dafür wartet im Kofferraum ein großes Volumen von 605 Liter, was bei kleineren Familien ausreichend ist. Der VW ID.7 Tourer ist mit dem kleinen Akku ab 54.795 Euro erhältlich.

Opel Astra Sports Tourer Electric
- Leistung 115 kW
- Reichweite 413 km
- Akkukapazität 54 kWh
Der Opel Astra Sports Tourer gehört zu den aktuell günstigsten Kombis auf dem Markt. Er teilt sich mit den Verbrennern die selbe Plattform, wodurch die Vorzüge reiner Elektroautos verpuffen. Nichts desto trotz könnte der Astra eine Alternative zu den teuren Kombis sein. Er bietet mit seine, 54 kWh Akku eine Reichweite von 413 Kilometer. Die Ladeleistung von nur 100 kW ist für ein Familienauto nicht ideal. Auf Urlaubsfahrten kann das Nachladen aufgrund der Ladeleistung sich strecken.
Der Kofferraum bietet mit 422 Liter nicht wenig Platz, ist aber im Vergleich zu anderen Kombis eher wenig. Preislich startet der Opel Astra Sports Tourer ab 39.490 Euro.
Elektro-Bus: Mehr Platz gibt es nicht
Wer bei Platzverhältnissen auf Nummer sicher gehen möchte, für den gibt es bereits eine größere Auswahl an Elektro-Busse. Die bieten nicht nur ordentlich Platz, sondern auch Variabilität an. Von sieben Isofix-Punkten bis hin zu einem Kofferraumvolumen von 1410 Liter.

Volkswagen ID. Buzz
- Leistung 210 kW
- Reichweite 485 km
- Akkukapazität 91 kWh
VW hat den Bulli auferstehen lassen und das elektrisch. Der ID. Buzz bietet nicht nur ein einzigartiges Design, sondern auch jede Menge Features für Familien. Von elektrische Schiebetüren über einen 6- oder 7-Sitzer bis hin zum smarten Panoramadach. Im Unterboden steckt ein 91 kWh Akku, der den elektrischen Bus 485 Kilometer nach WLTP-Testzyklus weit bringt. Anders als bei der Konkurrenz, fehlt es dem Buzz auch nicht am Fahrspaß. Der 210 kW starke E-Motor am Heck treibt den Buzz in 7,6 Sekunden auf 100 km/h.
Das ganze hat natürlich auch seinen Preis. Der ID. Buzz Freestyle mit kleinerem Motor und Akku startet erst ab 49.997 Euro. Für den Pro mit dem starken Motor und kleinen Akku fallen 54.127 Euro an. Wer die maximale Reichweite möchte, muss den ID. Buzz Pro mit langem Radstand für 62.718 Euro nehmen.

Toyota Proace Verso Electric
- Leistung 100 kW
- Reichweite 299 km
- Akkukapazität 50 kWh
Die elektrische Version vom Toyota Proace Verso ist für Familien, Unternehmen oder Vereine interessant, wenn mehrere Kinder transportiert werden müssen. Denn der Proace Verso Electric gibt es als 7-, 8- oder sogar 9-Sitzer. Als bisher einziges Elektro-Modell bietet der Toyota stolze sieben Isofix-Punkte an. Je drei in der zweiten und dritten Sitzreihe sowie einen Isofix auf dem Beifahrersitz.
Abstriche muss man bei der Leistung (100 kW) und der Akkukapazität machen. Der Neunsitzer ist mit einer 50 kWh-Batterie ausgestattet, die anderen Varianten gibt es mit der größeren 75 kWh-Batterie. Nach WLTP bietet der große Akku eine Reichweite von 342 Kilometer, die im realen Betrieb aber unter 300 Kilometer liegen wird. Preislich startet der Proace Verso Elektric ab 50.395 Euro mit der kleinen Batterie. Wer mehr Reichweite wünscht, muss mindestens 58.740 Euro hinblättern.

Kia PV5 Passenger
- Leistung 89 kW
- Reichweite 288 km
- Akkukapazität 51.5 kWh
Der Kia PV5 Passenger wurde Anfang 2025 auf den Kia Days vorgestellt und ist aktuell nur in der Standard-Range-Variante verfügbar. Der elektrische Bus ist eine Alternative zu dem genannten ID. Buzz, Toyota Verso Electric, aber auch zum Ford E-Tourneo Custom.
Die Standard- beziehungsweise Short-Range-Variante kommt mit einer Leistung von 89 kW und einer 51,5-kWh-Batterie (Bruttokapazität), womit eine WLTP-Reichweite von bis zu 288 Kilometern möglich ist. Der PV5 Passenger ist als 5- oder 7-Sitzer erhältlich und bietet ein flexibles sowie großzügiges Interieur. Die 5-Sitzer-Variante bietet ein Kofferraumvolumen von bis zu 1.330 Litern. Die Anhängelast von 750 kg bietet eher wenig Spielraum für Camper, allerdings kann das Ladevolumen auf bis zu 3.615 Liter erweitert werden. Der Preis vom PV5 Passenger „Short Range“ startet ab 38.290 Euro.
Fazit: Auf die Bedürfnisse kommt es an
Unsere Übersicht zeigt, dass es bereits einige Elektroautos für Familien gibt. Die große Auswahl zeigt aber auch, wie unterschiedlich die E-Autos sein können, auch innerhalb der Bauform. Die eigenen Bedürfnisse spielen bei der Auswahl eine große Rolle und letztendlich entscheidet auch der Geldbeutel, weshalb Modelle wie der angekündigte Mercedes VLE wohl bei den meisten Familien herausfallen wird. Eine Alternative wäre noch der kommende Hyundai Staria Elektro mit bis zu neun Sitzen, bei dem der Preis niedriger als der vom VW ID. Buzz eingeschätzt wird.
Simon Gralki
Elektrisch mit einem VW ID.3 (seit 2024) und einem VW ID.Buzz (seit 2025) unterwegs.





