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Ladezeit berechnen: So lange lädt dein Elektroauto

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Mit diesem Ladezeit-Rechner findest du heraus, wie lange es ungefähr dauert ein Elektroauto, abhängig seiner Akkugröße und der Ladegeschwindigkeit zu laden. Lege die Akkugröße mithilfe des Spiders fest, wähle die Lademöglichkeit und – geschwindigkeit aus, schon weißt du wie lange ein Elektroauto ungefähr ladet.

Ladezeit-Rechner

Welche Lademöglichkeit möchtest Du nutzen?
Wähle die gewünschte Ladeleistung:

Geschätzte Ladezeit:

Die Ladezeiten sind Schätzungen und dienen nur zur Orientierung.

Wie kann man die Ladezeit von E-Autos berechnen?

Eine einfache Faustformel: Man teilt die Akkugröße durch die Ladegeschwindigkeit und dabei kommt die Dauer heraus.

Eine einfache Formel zum berechnen der Ladezeit eines E-Autos

Beispiel: Hat ein Akku eine Nettokapazität von 50 kWh und dieser wird mit 10 kW geladen, dauert der Ladevorgang exakt 5 Stunden.

Ladezeitrechner: Eine grobe Schätzung

Unser Ladezeitrechner gibt die eine grobe Schätzung wie lange ein E-Auto ladet. Eine Schätzung deshalb, weil jedes Elektroauto unterschiedlich schnell laden kann. Das liegt nicht nur an der verbauten Technik im Auto, sondern kommt auch auf das verwendete Ladekabel oder der Wallbox bzw. Ladestation an. Wer sehr genaue Ladezeiten eines Fahrzeuges haben möchte, kann sich in der Regel auf den Webseiten des Herstellers informieren. Hier wird in der Regel auch die Ladezeit von 10-80 Prozent angegeben.

Was beeinflusst die Ladezeit?

Die tatsächliche Ladezeit eines Elektroautos wird von mehreren Faktoren beeinflusst:

  1. Ladeleistung der Station: Je höher die kW-Leistung (z. B. 11 kW AC, 50 kW DC, 150 kW DC etc.), desto schneller kann der Ladevorgang grundsätzlich ablaufen.
  2. Maximale Aufnahmefähigkeit des Fahrzeugs: Selbst wenn die Station hohe kW liefert, lädt das Fahrzeug nur so schnell, wie es der Onboard-Lader (bei AC-Ladung) bzw. das Batteriemanagement (bei DC-Ladung) zulässt.
  3. Batteriezustand: Die Batterietemperatur hat maßgeblichen Einfluss: Ist der Akku sehr kalt oder sehr heiß, wird die Ladeleistung aus Sicherheits- und Effizienzgründen reduziert.
  4. Ladehub (z. B. 10 % bis 80 % SoC) spielt eine Rolle, weil die Ladegeschwindigkeit im oberen SoC-Bereich meist deutlich abnimmt.
  5. Effizienzverluste: Während des Ladens entsteht Wärme – ein Teil der Energie geht als Verlust (u. a. durch Kühlung des Akkus) verloren.
  6. Batteriealterung und Software: Bei älteren Akkus oder durch bestimmte Software-Updates kann die Ladeleistung unter Umständen gedrosselt sein, um den Akku zu schonen.
  7. Umgebungstemperatur: Auch die Außentemperatur beeinflusst den Temperaturhaushalt des Akkus und damit indirekt die Ladegeschwindigkeit.

Nicht nur die reine Angabe in kW an der Ladestation bestimmt, wie lange das E-Auto tatsächlich lädt. Das Zusammenspiel aus Fahrzeugtechnik (Onboard-Lader, Batterie-Management), Batteriezustand (Temperatur, Alter, SoC) und den Bedingungen an Station sowie Umwelt entscheidet über die effektive Ladezeit.