Ford hat bekanntgegeben, dass man ab Frühjahr 2026 das teilautomatisierte Fahrassistenzsystem „BlueCruise“ für weitere Modelle bestellen kann – darunter der vollelektrische Puma.
Das „BlueCruise“-Assistenzsystem ermöglicht das Fahren auf einer Autobahn, ohne die Hände am Lenkrad zu haben. Im Jahr 2023 wurde das System in Europa zugelassen und war bisher für Modelle wie dem Mustang Mach-E verfügbar. Künftig bekommt auch der Puma Gen-E das „BlueCruise“-System.
„Das teilautomatisierte Fahrerassistenzsystem wurde 2023 als erstes seiner Art in Europa zugelassen und ist jetzt das am weitesten verbreitete System, bei dem der Fahrer die Hände vom Lenkrad nehmen darf.“
Ford, Pressemitteilung
Ford BlueCruise
Das Ford „BlueCruise“-System ist seit seiner Zulassung im Jahr 2023 das erste derartige teilautonome Assistenzsystem in Europa und bietet die Möglichkeit, auf bestimmten Autobahn-Abschnitten, den sogenannten „Blue Zones“, die Hände vom Lenkrad zu nehmen. Voraussetzung ist, dass das Verkehrsgeschehen um einen herum weiterhin beachtet und die dafür zulässige Geschwindigkeit von 130 km/h nicht überschritten wird. Bevor das System in den „freihändigen“ Modus wechselt, wird geprüft, ob alle Bedingungen dafür passen sowie Fahrbahnmarkierungen gut sichtbar sind und natürlich, ob der Fahrer die Augen auf die Straße richtet.
Sensoren
Das „BlueCruise“-System nutzt Sensoren, um die Umgebung zu analysieren und Fahrbahnmarkierungen, Geschwindigkeitsbegrenzungen und sich verändernde Verkehrsbedingungen zu erkennen. Parallel dazu wird mittels der hinter dem Lenkrad positionierten Infrarotkamera erkannt, ob der Fahrer die aktuellen Verkehrssituation aufmerksam verfolgt. Das hochmoderne Assistenzsystem übernimmt dann anhand der registrierten Daten die Lenkung, Beschleunigung, Bremsen sowie das Halten der aktuellen Fahrspur. Über das Fahrerdisplay lässt sich ebenfalls die aktuelle Verkehrssituation überwachen und Daten wie Geschwindigkeit, erkannte Verkehrsschilder oder Abstand einsehen, wie im Beispielbild des Systems in einem Ford Kuga ersichtlich ist.
Entspanntes Fahren
Durch das „BlueCruise“-Assistenzsystem kann der Fahrer zwischenzeitlich seine Hände entspannen, was besonders auf Langstreckenfahrten einen hohen Komfort bietet. Dies möchte Ford vielen Fahrern ermöglichen und veröffentlicht das System neben dem Mustang Mach-E oder Puma Gen-E für weitere Modelle wie Kuga, Puma sowie Ranger.
„Wir möchten die jeweils modernste Technologie möglichst vielen Autofahrern zugänglich machen. Durch BlueCruise und seine baldige Verfügbarkeit in fünf europäischen Modellen von Ford ermöglichen wir noch mehr Kunden das freihändige Fahren auf der Autobahn. Unser Team von ADAS-Ingenieuren hat es geschafft, BlueCruise vom Mustang Mach-E auf weitere Modelle zu übertragen. So bieten wir unseren Kunden ein hochwertiges teilautomatisiertes Fahrerlebnis in noch mehr Ford Modellen.“
Torsten Wey, Leiter ADAS-Funktionen und Software bei Ford Europa
Preis und Verfügbarkeit
Einen Preis für das „BlueCruise“-System im Ford Puma Gen-E nennt der Hersteller noch nicht, sondern gibt nur Hinweise zur Verfügbarkeit im Frühjahr 2026. Die Voraussetzung für „BlueCruise“ ist das Fahrassistenzpaket, welches derzeit nur in der Ausstattung „Gen-E Sound Edition“ serienmäßig ist. Laut dem Ford-Konfigurator startet der Preis für den Puma Gen-E „Sound Edition“ aktuell ab 42.400 Euro. Zur Demonstration hat Ford ein Video des „BlueCruise“-Systems veröffentlicht:








