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Denny Krull 29. Januar 2026

Ford kündigt neue Versionen des Explorer und Capri an. Die neuen Varianten sind leistungsstärker und haben eine LFP-Batterie für noch mehr Reichweite.

Die Ford-Modelle Capri sowie Explorer bekommen eine neue Einstiegsversion für „preissensible Kunden“, die mit einer 58-kWh-LFP-Batterie eine höhere Reichweite ermöglichen. Auch wurden die Elektromotoren überarbeitet und sowohl das Elektro-SUV Explorer als auch das Crossover-Modell Capri bekommen mehr Leistung. Die Preise bleiben gleich, wie anhand der aktualisierten Preislisten-Übersicht der Ford-Modelle zu entnehmen ist.

„Die kontinuierliche Verbesserung ist ein Eckpfeiler unserer Produktpolitik. Indem wir die verfügbaren Technologien optimal einsetzen, können wir unseren Kunden ein noch besseres Fahrerlebnis bieten. Die größeren Reichweiten, die flexibleren Lademöglichkeiten und noch mehr Fahrspaß mit Capri und Explorer werden noch mehr Menschen motivieren, auf ein Elektroauto umzusteigen.“

Mehr Reichweite

Ford gibt an, dass für die neuen Einstiegsvarianten der Antriebsstrang modifiziert wurde und nun bis zu 70 Kilometer mehr Reichweite möglich ist. Beim neuen Ford Explorer Standard Range steigt die Reichweite von 378 auf 444 Kilometer. Auch der neue Ford Capri Standard Range ermöglicht eine höhere Reichweite von bis zu 464 Kilometern, was die Kunden überzeugen soll:

„Reichweiten jenseits der 400 Kilometer nehmen viele Kunden als beruhigenden Wert wahr, der eine psychologisch wichtige Schwelle überspringt. Darüber hinaus lassen sich die Batterien der beiden Elektromodelle unterwegs auch noch sehr zügig nachladen.“

Geringerer Verbrauch

Das Reichweitenplus wird nicht nur durch eine größere Batterie erreicht, sondern auch der Verbrauch sinkt bei den neuen Einstiegsversionen. So verringert sich der Verbrauch beim neuen Capri Standard Range auf 14,8 – 15,7 kWh/100 km und beim neuen Explorer Standard Range auf 15,4 – 16,4 kWh/100 km. Bisher waren es 15,5 – 16,7 kWh (Capri) beziehungsweise 16,3 – 17,5 kWh (Explorer).

Neue Batterie

Bisher kam bei beiden Elektro-Modellen eine 52-kWh-Batterie mit NMC-Zellchemie zum Einsatz. Bei den neuen Standard-Range-Varianten wächst die Batteriekapazität auf 58 kWh und die Batterien haben eine LFP-Chemie (Lithium-Eisenphosphat). Als maximale DC-Ladeleistung gibt Ford 110 kW an, wodurch sich die Batterie in 28 Minuten von 10% auf 80% nachladen lässt. Zum Vergleich: Bei der bisherigen NMC-Batterie wurden dafür 25 Minuten bei bis zu 145 kW angegeben. Laut Ford sei der Vorteil der LFP-Batterie, dass man sie bedenkenloser laden kann:

„Da sie sich dauerhaft ohne Kapazitätseinbußen auf 100 Prozent aufladen lassen, profitieren Fahrer von Explorer und Capri zudem von maximaler Flexibilität bei ihrer Ladestrategie: Sie benötigen weniger Ladestopps, können Langstrecken gelassen angehen und die volle Reichweite ihres Elektroautos ausschöpfen. “

Höhere Leistung

Neben dem Reichweiten-Vorteil bieten die neuen Standard-Rang-Varianten des Explorer und Capri auch mehr Leistung. Bei beiden Elektro-Modellen steigt die Leistung auf 140 kW (190 PS) – bisher waren es 125 kW (170 PS) und auch das Drehmoment wächst von 310 Nm auf 350 Nm. Für die Beschleunigung von 0-100 km/h gibt Ford für beide Modelle 8,0 Sekunden an, was gegenüber der vorherigen Versionen 0,7 Sekunden schneller ist.

Preis & Verfügbarkeit

Im Ford-Konfigurator sind bislang nur die alten Standard-Range-Versionen zu finden, aber wie bei der österreichischen Ford-Pressemitteilung bekanntgegeben wurde, bleiben die Preise auch hierzulande gleich. Laut der Preislisten-Übersicht startet der neue Ford Capri Standard Range ab 42.400 Euro und der neue Ford Explorer Standard Range ab 39.900 Euro – beide in der „Style“-Ausstattung.

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