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Denny Krull
Ford Transit City
27. März 2026

Die auf Nutzfahrzeuge ausgelegte Sparte Ford Pro stellt einen neuen Elektro-Transporter für den urbanen Einsatz vor – als Kastenwagen oder Fahrgestell-Variante mit Einzelkabine.

Neben Modellen wie E-Transit oder E-Tourneo Courier bietet Ford künftig auch den vollelektrischen Transit City an, bei dem der Fokus auf Diensleister wie Lieferdienste oder Handwerksbetriebe gelegt wird – für eine günstige, effiziente und emissionsfreie Lösung. Die Einführung ist für Ende 2026 geplant.

„Seit ihrem Debüt 1965 hat sich unsere längst legendäre Transit-Baureihe kontinuierlich weiterentwickelt, um seine Käufer bei der Bewältigung immer neuer Herausforderungen zu helfen. Heute geht es dabei um mehr, als möglichst große und schwere Güter zu transportieren. Längst spielen auch Faktoren wie Emissionen, Nutzungsbeschränkungen sowie Betriebs- und Einsatzkosten eine wichtige Rolle.“

Antrieb & Batterie

Für eine ausgewogene Balance zwischen niedrigen Kosten, geringen Gewicht, Kompaktheit und einer flottentauglichen Reichweite kommt im neuen Transit City eine 56-kWh-Batterie mit LFP-Zellchemie zum Einsatz, welche eine Reichweite (WLTP) von bis zu 254 Kilometern ermöglicht. Bei einer maximalen DC-Ladeleistung von 87 kW soll man die Batterie in 33 Minuten von 10% auf 80% nachladen können. In Kombination mit einem 110 kW (150 PS) starken Elektromotor an der Vorderachse soll der Elektro-Transporter auch bei voller Beladung überzeugen. Dank One-Pedal-Driving verspricht Ford ein entspanntes Fahren im Stadtverkehr und eine Rekuperation bis zum Stillstand des Fahrzeugs.

„Wir kennen unsere kostenbewussten Kunden und ihre Bedürfnisse ganz genau, speziell wenn es um den Einsatz in Innenstädten geht. Für sie haben wir zielgerichtet einen preisgünstigen, auf das Wesentliche reduzierten Elektro-Transporter konzipiert: den kompakten Transit City. Mit seiner sinnvoll dimensionierten Batterie-Kapazität, dem nutzbaren Stauraum und einem Ausstattungsumfang, der weitere Extras erübrigt, erfüllt er all ihre Anforderungen.“

Varianten

Um den Anforderungen verschiedenster Kunden und Einsatzmöglichkeiten gerecht zu werden, bietet Ford den neuen Transit als Kastenwagen in den Versionen L1H1 sowie L2H2 (mit verschiedenen Radständen) und eine Fahrgestell-Version mit Einzelkabine an. Die Transporter-Varianten haben einen strapazierfähigen Frachtraumboden, halbhohe Seitenwandverkleidungen und laut Ford sinnvoll angeordnete Verzurrösen.

Transit City L1H1

Mit dem kompakten Kastenwagen in der Version L1H1 stehen städtische Lieferdienste im Mittelpunkt, die eine agile und wendige Lösung suchen. Der kompakte Transit City bietet ein Laderaumvolumen von rund 6 Kubikmeter (6.000 Liter) und eine Nutzlast von bis zu 1.085 Kilogramm. Ford betont, dass im Laderaum drei Euro-Paletten aufgenommen werden können. 

Transit City L2H2

Bei der größeren L2H2-Version des Transit City bietet der Laderaum ein Volumen von etwa 8 Kubikmeter (8.000 Liter) bei einer über 3 Meter langen Ladefläche. Die maximale Nutzlast liegt hier bei 1.275 Kilogramm. Damit ist der Elektro-Transporter bestens geeignet für Handwerksbetriebe jeglicher Art.

Transit City Fahrgestell

Erstmals in diesem Nutzfahrzeug-Segment bietet Ford den Transit City als Fahrgestell-Version mit Einzelkabine an, wobei von der Erfahrung des E-Transit als Fahrgestell profitiert wird. Diese Variante verfügt über optimierte Längsträger, klare Befestigungen sowie standardisierte Elektro-Schnittstellen und dient als Basis für jegliche Umbauten aller Branchen. 

Fazit

Mit dem Transit City erweitert Ford Pro das Portfolio von rein elektrisch angetriebenen Nutzfahrzeugen und bietet künftig eine kompakte sowie flexible Lösung für Gewerbetreibende. Mit einer universalen Ausstattung sollen die Kosten gering gehalten werden, wozu auch die LFP-Batterie beiträgt. Die Einführung ist Ende diesen Jahres geplant und für Interessierte bietet Ford Pro ein Video zum vorgestellten Transit City:

Quelle: Ford

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