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Denny Krull 3. März 2026

Zum Modelljahr 2026 erhält der BYD Seal eine Reihe von Verbesserungen und deutlich mehr Platz im Kofferraum – allerdings steigt auch der Preis um 1.000 Euro.

Mit dem BYD Seal bietet die chinesische Marke eine Elektro-Limousine an, die nicht nur mit dem Tesla Model 3 konkurriert. Mit dem BYD Seal Facelift 2026 erhält das Elektrofahrzeug ein größeres Platzangebot, neueste Technologien, mehr Farben und neue Alufelgen.

„BYD, der weltgrößte Hersteller von Elektrofahrzeugen, präsentiert den überarbeiteten SEAL für 2026. Das neue Modell baut auf der klassenführenden Serienausstattung und der innovativen Antriebstechnologie von BYD auf – und bietet zusätzlich noch mehr praktische Funktionen, modernste Sicherheitsfeatures sowie ein verfeinertes Design.“

Varianten

Nach dem Start im Jahr 2023 mit den Versionen „Design“ und „Excellence“ folgte 2025 die günstigere Einstiegsversion „Comfort“ mit kleinerer Batterie und weniger Leistung. Die drei verfügbaren Varianten werden zum Modelljahr 2026 übernommen und so ist der BYD Seal 2026 mit folgenden Antriebsoptionen verfügbar:

  • Comfort: 61,4-kWh-Batterie, Heckantrieb mit 170 kW (231 PS), 380 Nm Drehmoment 
  • Design: 82,5-kWh-Batterie, Heckantrieb mit 230 kW (313 PS), 360 Nm Drehmoment
  • Excellence: 82,5-kWh-Batterie, Allrad mit 390 kW (530 PS), 670 Nm Drehmoment

Fahrleistung & Reichweite

Der BYD Seal Comfort mit kleinerer 61,4-kWh-Batterie (Nettokapazität) ermöglicht eine Reichweite (WLTP) von bis zu 460 Kilometern, beschleunigt in 7,5 Sekunden von 0-100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 220 km/h. Bei den Versionen mit größerer 82,5-kWh-Batterie (Nettokapazität) ist eine Reichweite (WLTP) von bis zu 570 Kilometern (Design) beziehungsweise 520 Kilometern (Excellence) möglich. Die Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h ist bei den Versionen mit großer Batterie gleich und der Hecktriebler beschleunigt in 5,9 Sekunden von 0-100 km/h. Die Top-Variante mit Allrad schafft den Sprint auf 100 km/h in 3,8 Sekunden.

Mehr Stauraum zum neuen Modelljahr

Bei dem BYD Seal Facelift 2026 wächst das Kofferraumvolumen auf 485 Liter, welches bei den Vorgänger-Modellen bei 400 Litern lag. Auch vergrößert sich der Stauraum unter der Fronthaube um 19 Liter, sodass Kunden nun von einem 72-Liter-Frunk für Zubehör wie Ladekabel oder kleines Gepäck profitieren.

Optische Aufwertung

Die Änderungen am Exterieur sind nur minimal und scheinbar hat der neue Seal weiterhin bündige Türgriffe, die in China verboten wurden. Neu ist, dass das  BYD-Logo am Heck nun oberhalb der Lichtsignatur zentral platziert wurde. Der Seal-Schriftzug befindet sich weiterhin in der unteren rechten Ecke des Kofferraumdeckels, wo bei den Vorgängern auch das BYD-Logo zu finden ist. BYD gibt an, dass auch das Farbangebot wächst und der Seal (2026) ist künftig in den neuen Farben „Shadow Purple“ sowie „Parkour Red“ erhältlich. Die bereits verfügbaren Karosseriefarben „Indigo Grey“, „Obsidian Black“, „Polar White“ und „Atlantis Grey“ bleiben weiterhin zur Auswahl. Für eine „sportliche Präsenz“ sorgen neue 19-Zoll-Leichtmetallräder, so BYD.

Ausstattung

Die bereits umfangreiche Serienausstattung wurde „auf ein neues Niveau“ gehoben und der chinesische Hersteller hat die Assistenzsysteme im 2026er Seal modernisiert. Nun umfasst das Paket auch eine Fahrerüberwachung, welche die Aufmerksamkeit des Fahrers erkennt. Zusätzlich ermöglicht ein Bluetooth-Schlüssel einen komfortablen Zugang (Keyless Entry) zum Fahrzeug.

Preis & Verfügbarkeit

Über den BYD-Seal-Konfigurator ist die neue Version noch nicht bestellbar, was aber zeitnah aktualisiert werden dürfte. Der Hersteller hat allerdings bereits die Preise genannt, welche bei allen Varianten um 1.000 Euro gestiegen sind. So startet der BYD Seal Comfort ab 47.990 Euro, der Seal Design ab 49.990 Euro und die Allrad-Variante mit Top-Ausstattung Seal Excellence ab 53.990 Euro. BYD betont, dass bei Inanspruchnahme der E-Auto-Förderung 2026 und dem vom Hersteller gegebenen E-Bonus der Seal Comfort bereits ab 31.990 Euro startet. Die höheren Versionen ab 34.490 beziehungsweise 37.490 Euro.

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