Ohne konkrete Angaben seitens Hyundai wird der vollelektrische KONA künftig weniger Leistung haben, wie uns jetzt aufgefallen ist.
Bereits im August letzten Jahres kündigte Hyundai eine Überarbeitung des KONA an, allerdings nur für die Verbrenner- sowie Hybrid-Version. In der Hyundai-Pressemitteilung vom 13.08.2025 hieß es, dass der KONA „sportlich ins neue Modelljahr startet“ und das SUV mehr Leistung erhält. Zum KONA Elektro gab es bislang keine Angaben, aber uns ist aufgefallen, dass im Konfigurator neue Versionen mit weniger Leistung auftauchen.
Hyundai KONA Elektro
Mit dem Hyundai KONA Elektro bietet der koreanische Hersteller ein kompaktes Elektro-SUV mit rund 4,35 Metern Länge, welches sich im B-Segment positioniert und auf Alltagstauglichkeit ausgerichtet ist. Im Jahr 2023 wurde die zweite Generation vorgestellt, die nicht nur aerodynamischer (cW-Wert: 0,27), sondern auch mehr Platz bot. Für das Jahr 2026 waren uns bisher keine Änderungen bekannt, aber Hyundai muss die Antriebsoptionen angepasst haben.
Varianten mit weniger Leistung
Wie man dem Konfigurator des Hyundai KONA Elektro entnehmen kann, ist das Elektro-SUV weiterhin in zwei Antriebs- und Batterieoptionen erhältlich, kommt aber künftig mit weniger Leistung. Beim KONA Elektro mit kleiner Batterie wurde die Leistung auf 99 kW (135 PS) reduziert und bei der Variante mit großer Batterie sind es 150 kW (204 PS). Zum Vergleich: Beim Vorgänger waren es 115 kW (156 PS) beziehungsweise 160 kW (218 PS).
Fahrleistung
Soweit im Konfigurator und auch der aktuellen Preisliste angegeben, bleibt das maximale Dremoment von 255 Nm bei beiden Varianten, aber das Minus an Leistung bringt eine etwas schwächere Beschleunigung mit. So beschleunigt der KONA Elektro mit 49-kWh-Batterie in 9,9 Sekunden von 0-100 km/h und die stärkere Variante mit 65-kWh-Batterie braucht für den Sprint nun 8,1 Sekunden. Bei den Vorgänger-Modellen waren es 8,8 beziehungsweise 7,8 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit von 162 km/h bei der kleinen und 172 km/h bei der großen Batterie-Variante bleibt gleich.
Batterie & Reichweite
Zur Batteriekapazität sowie zum Verbrauch von 14,6 – 14,7 kWh/100 km gibt es keine auffälligen Änderungen und sowohl im Konfigurator als auch in der Preisliste nennt Hyundai die Varianten mit 49 kWh und 65 kWh. Laut EV Database beträgt die Nettokapazität 48,6 und 64,8 kWh bei einer Bruttokapazität von 51 und 68 kWh. Die Reichweiten-Angaben (WLTP) mit 380 beziehungsweise 510 Kilometern weisen leichte Unterschiede auf: Vorher waren es 377 km bei der kleinen und 514 km bei der großen Batterie-Variante. Nachgeladen werden kann bei einer DC-Ladeleistung von 75 bis maximal 95 kW und für das AC-Laden ist ein 11-kW-Onboard-Lader vorhanden. Weiterhin ist eine Wärmepumpe optional wie auch eine V2L-Funktion (Vehicle-to-Load).
Ausstattung
An der Ausstattung ist uns nichts außergewöhnliches aufgefallen und so ist der Kona Elektro 2026 weiterhin in den Ausstattungslinien Select, Trend, N Line, Prime sowie N Line X erhältlich, wie es bei den Varianten zum Modelljahr 2025 der Fall war. So enthält die Select-Basisausstattung bereits Highlights wie 12,3-Zoll-Fahrer-Display und 12,3-Zoll-Touchscreen, 17-Zoll-Alufelgen, Rückfahrkamera, Einparkhilfe (vorne und hinten), Voll-LED-Scheinwerfer, adaptive Geschwindigkeitsregelanlage oder Spurhalte-, Notbrems-, Aufmerksamkeits- sowie Autobahn-Assistent.
Preise & Fazit
Der Hyundai KONA Elektro mit 49-kWh-Batterie startet ab 38.340 Euro und bei der stärkeren Variante mit 65-kWh-Batterie liegt der Startpreis bei 41.340 Euro – beide in der Ausstattungslinie Select. Die reduzierte Leistung schlägt sich damit nicht im Preis nieder, denn im Oktober 2024 kündigte Hyundai an, dass zum neuen Modelljahr 2025 eine Preissenkung von bis zu 4.000 Euro vorgenommen wird. Dadurch senkte man beispielsweise den Preis bei der Vorgänger-Version mit kleiner Batterie von 41.990 auf 37.990 Euro. Zusammengefasst: Aktuell bekommt man das beliebte Elektro-SUV also mit weniger Leistung zu einem minimal höheren Preis. Ob Hyundai eine Pressemeldung zu den Änderungen veröffentlicht, bleibt vorerst abzuwarten.











