Im spanischen Seat Werk Martorell laufen die Vorbereitungen für die Produktion des CUPRA Raval und dem Volkswagen ID.2all auf Hochtouren. Die ersten Vorherigen-Batteriesysteme und Karosserieteile haben das Werk bereits verlassen können.
- Die ersten Vorserien-Batteriesysteme wurden bereits im Werk montiert und ausgeliefert.
- Die Fertigung der Karosserieteile läuft auf der neuen PXL-Presse an.
- SEAT S.A. übernimmt die Konzernverantwortung für die Electric Urban Car Family.
- Ab 2026 sollen der CUPRA Raval und der VW ID.2all in Martorell produziert werden.
Im spanischen Werk Martorell ist Seat nach eigenen Angaben zwei Meilensteine gelungen. Zum einem hat das erste Vorserien-Batteriesystem die Montagehalle verlassen, zum anderen auch die ersten Karosserieteile auf der neuen PXL-Presse. Die Bauteile sind für die kommenden Elektroautos von CUPRA und Volkswagen bestimmt, die in dem Werk produziert werden sollen. Ab 2026 wird in Martorell der VW ID.2all, allerdings mit einem klassischen Namen, wie auch der Raval von CUPRA vom Band laufen. Mit den beiden Meilensteinen ist Seat ein wichtiger Schritt zur Serienproduktion gelungen und liegt damit voll im Zeitplan.
Eigene Batterien aus Martorell
Die SEAT S.A. investiert 300 Millionen Euro für das eigene Batteriemontagewerk. Hier werden auf einer Fläche von 64.000 Quadratmeter künftig bis zu 300.000 Batterien pro Jahr produziert, die ausschließlich für die in Martorell produzierten Elektroautos zur Verfügung stehen. In der Montagehalle werden trotz überwiegend automatisierte Prozesse rund 500 Mitarbeiter einen Arbeitsplatz erhalten.
Über eine 600 Meter lange Förderbrücke werden die fertigen Batterien automatisiert in das benachbarte Fahrzeugmontagewerk gefördert. Damit stärkt die SEAT S.A. nicht nur ihre Wettbewerbsfähigkeit, sondern optimiert auch die Logistikprozesse und verringert zugleich den ökologischen Fußabdruck.
Die Montage der ersten Batteriesysteme in unserem neuen Werk und die Produktion von Karosserieteilen auf der neuen PXL-Presse für die künftigen Elektromodelle aus Martorell sind wichtige Meilensteine in unserem Elektrifizierungsprozess
Markus Haupt, Interims-CEO von SEAT und CUPRA
Erste Karosserieteile aus der PXL-Presse
Ein weiterer Meilenstein in richtig Serienproduktion ist die Vorserienproduktion erster Karosserieteile für den CUPRA Raval. Dabei kommt die im Jahr 2024 in Betrieb genommene PXL-Presse zum Einsatz, die bis zu vier Millionen Teile pro Jahr produzieren kann.
Bei einer PXL-Presse handelt es sich um eine hochmoderne Presslinie zur Fertigung von Karosserieteilen, die mit hoher Präzision und Effizienz große Blechteile für Fahrzeuge formt. In Martorell wird sie eine zentrale Rolle in der Produktion künftiger Elektroautos wie dem Cupra Raval oder VW ID.2all einnehmen.
Dies ist ein entscheidendes Jahr, da wir uns weiter auf den Start der Serienproduktion der Electric Urban Car Family der Brand Group Core im Jahr 2026 vorbereiten, beginnend mit dem CUPRA Raval – und getrieben von der Vision, die Elektromobilität auf der Iberischen Halbinsel anzuführen.
Markus Haupt, Interims-CEO von SEAT und CUPRA
Simon Gralki
Elektrisch mit einem VW ID.3 (seit 2024) und einem VW ID.Buzz (seit 2025) unterwegs.






