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Simon Gralki 23. Mai 2025
Schnellladestationen von Electra in einem Ladepark

Electra, Marktführer von Ladeparks in Frankreich und Belgien startet seine Expansion in Deutschland. Die ersten zwei Ladeparks bei München und Augsburg sind in Betrieb genommen worden. Ziel von Electra: In Deutschland zum Marktführer werden.

EnBW, Aral Pulse und Co bekommen in Deutschland einen ernstzunehmenden Konkurrenten. Nach eigenen Angaben ist Electra in Frankreich und Belgien der größte Anbieter von Schnellladeparks. In Italien schon langsam präsent, ging zuletzt auch der Rollout erfolgreich in Spanien, Schweiz und Österreich los. Electra verspricht in den Nachbarländer hunderte neue Schnellladestation bauen zu wollen.

Erste Schnellladestationen in München und bei Augsburg

Electra hat sich bewusst für München zum Startschuss ausgesucht. Die ersten drei 300 kW Ladestationen mit je zwei Ladepunkten befinden sich in München Gräfelfing, in der unmittelbaren Nähe zu mehreren Geschäften. Weitere Ladestationen wurde in Dasing, nähe Augsburg in Betrieb genommen. Ebenfalls drei 300 kW Ladesäulen (HYC300 von Alpitronic) mit je zwei Ladepunkte.

„Der Startschuss fällt ganz bewusst in München: Von hier aus treiben wir den Ausbau unseres Netzes in ganz Deutschland voran.“

Mit dem Startschuss hat Electra also zwei Ladeparks in Betrieb genommen. Auf der Übersichtskarte des Unternehmens lassen sich bereits die nächsten Ladeparks ausfindig machen:

  • Neufahrn – FlyStation: 6x 300 kW
  • Kaiserslautern – Eventpark: 8x 300 kW
  • Oberhausen – Neoliet Boulderbar: 8x 300 kW
  • Dortmund – Moods Hotel: 4x 300 kW
  • München – La Selva: 6x 300 kW
  • Dasing – Jimmy’s Fun Park: 6x 300 kW

Bis im kommenden Jahr will Electra 30 Ladeparks in Deutschland anbieten. In den kommenden Jahren sollen hunderte weitere hinzu kommen, was es auch braucht um Marktführer um Bundesgebiet werden zu können.

„In Frankreich und Belgien sind wir bereits Marktführer, in Österreich und der Schweiz schreitet der Rollout erfolgreich voran – jetzt ist es an der Zeit, unser Know-how, speziell in urbanen Gebieten, auch in Deutschland einzubringen“

Fokus u.a auf erstklassiges Nutzererlebnis

Mit der Gründung hat sich Electra selbst verpflichtet, die Energiewende zu beschleunigen, indem ein erstklassiges Nutzererlebnis geschaffen wird. Das möchte man nicht nur mit einer flächendeckende Abdeckung erreichen, sondern auch mit ansprechenden Ladestationen/-parks.

Je nach örtliche Gegebenheiten kommen bei Electra flexible Ladestationen zum Einsatz. Unter dem Konzeptnamen „Electraline“ hat as Unternehmen vergangenes Jahr die Ladeparks von Morgen vorgestellt. Modular können diese Stationen an die Umgebung angepasst werden und verfügen über flexible Ausstattung wie zum Beispiel eine Ladestandsanzeige, die auch aus der Ferne sichtbar ist. 

"Electra wollte Stationen schaffen, die einen dazu bringen, ohne einen zweiten Gedanken aufzuladen. Dazu gehören Ruhebereiche und schattige Bereiche, um sonnige Tage zu genießen. Die anmutigen Kurven der Station schaffen eine einladende und dynamische Atmosphäre. Materialien wie Holz bieten einen warmen und umweltfreundlichen Raum."

Fazit: Gutes Gelingen für Electra

Für Electra kann man in Deutschland nur gutes Gelingen wünschen. Konkurrenz für die bereits großen Player ist immer gut und lässt hoffentlich auch die Ladepreise purzeln. Wie viel Electra an seine Ladestationen verlangt, darüber lässt sich noch keine Infos finden.

Simon Gralki

Elektrisch mit einem VW ID.3 (seit 2024) und einem VW ID.Buzz (seit 2025) unterwegs.

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