Skoda veröffentlicht neue Bilder des getarnten Epiq und nennt technische Details zu Antriebsoptionen, Batterie, Ladegeschwindigkeit und auch Reichweite.
Erste Ende Januar hatte Skoda erste Bilder des in knallbunten Farben getarnten Epiq veröffentlicht und nun folgen die ersten technischen Daten des City-SUV-Crossover, welches das „günstigste vollelektrische Fahrzeug“ der Marke und das erste Fahrzeug auf Basis der Plattform „MEB+“ sein wird.
„Mit dem Epiq macht Škoda die Elektromobilität noch zugänglicher, da er das dritte Modell in unserem wachsenden vollelektrischen Portfolio ist. Dieser smarte SUV-Crossover stellt eine bedeutende Erweiterung unserer Produktpalette dar und kombiniert attraktives Design, großzügiges Platzangebot und Erschwinglichkeit, um ganz neue Kundengruppen anzusprechen. Mit Preisen, die in vielen Märkten mit denen eines Kamiq mit Verbrennungsmotor vergleichbar sind, erhalten Kunden echte Wahlfreiheit sowohl hinsichtlich des Antriebsstrangs als auch des Fahrzeugstils.“
Klaus Zellmer, CEO von Škoda Auto
Skoda Epiq
Zusammen mit den Modellen Cupra Raval, ID. Polo sowie ID. Cross gehört der kommende Skoda Epiq zur „Electric Urban Car Family“ von Volkswagen und basiert auf der MEB+-Plattform. Wie auch die anderen Modelle soll der Skoda Epiq einen erschwinglichen Einstieg in die Elektromobilität ermöglichen und trotz seiner Kompaktheit viel Platz im Innenraum bieten. Mit einer Länge von 4.171 mm, einer Breite von 1.798 mm sowie einer Höhe von 1.620 mm und 2.601 mm Radstand bietet der Skoda Epiq ein Kofferraumvolumen von 475 Litern, welches auf bis zu 1.344 Liter erweitert werden kann. Skoda gibt an, dass der Epiq dank einer „ausgeklügelten Aerodynamik“ einen niedrigen Luftwiderstandsbeiwert (cW-Wert) von 0,275 hat.
„Der Škoda Epiq ist ein Meilenstein in der Entwicklung des Designs von Škoda. Es ist das erste Serienmodell, das alle Elemente der neuen Designsprache Modern Solid vollständig integriert. Das minimalistische Konzept kombiniert raffinierte Details, die das Erscheinungsbild des SUV aufwerten, und verbindet unverwechselbaren Stil mit Funktionalität. Zum ersten Mal kommt bei einem Serienfahrzeug von Škoda eine neue T-förmige Lichtsignatur zum Einsatz, die künftig das charakteristische Beleuchtungsmerkmal auch anderer Modelle werden wird. Der nachhaltige Innenraum wurde ebenfalls komplett neugestaltet und vermittelt mit klaren Linien ein Gefühl von Vertrauen und Gemütlichkeit.“
Oliver Stefani, Chefdesigner bei Škoda Auto
Antrieb & Batterie
Der Skoda Epiq wird in den Varianten „Epiq 35“ mit 85 kW, „Epiq 40“ mit 99 kW sowie „Epiq 55“ mit 155 kW angeboten werden. Alle Varianten erhalten Frontantrieb mit maximalem Drehmoment von 267 Nm beziehungsweise 290 Nm in der stärksten Motorisierung. Der Epiq 35 als auch Epiq 45 erhalten eine 38,5-kWh-LFP-Batterie (Bruttokapazität) und der Epiq 55 eine 55,0-kWh-NMC-Batterie. Letztere Variante soll eine Reichweite von bis zu 430 Kilometer ermöglichen und eine maximale DC-Ladeleistung von bis zu 133 kW unterstützen, womit sich die Batterie in 23 Minuten von 10% auf 80% nachladen lassen soll. Die Varianten mit kleinerer LFP-Batterie haben eine DC-Ladeleistung von 50 beziehungsweise 90 kW. Das Laden mit Wechselstrom (AC-Laden) erfolgt in allen drei Varianten mit 11 kW.
Fahrleistung
Die tschechische Marke macht auch vorläufige Angaben zur Beschleunigung sowie Höchstgeschwindigkeit der einzelnen Varianten, die folgendermaßen lauten:
- Epiq 35: von 0-100 km/h in 11,0 Sekunden, 150 km/h Höchstgeschwindigkeit
- Epiq 40: von 0-100 km/h in 9,8 Sekunden, 150 km/h Höchstgeschwindigkeit
- Epiq 55: von 0-100 km/h in 7,4 Sekunden, 160 km/h Höchstgeschwindigkeit
Modernste Technologie
Im neuen Skoda Epiq kommt die MEB+-Plattform zum Einsatz, die eine MacPherson-Vorderachse und platzsparende Verbundlenker-Hinterachse vereint. Mit erheblichen Verbesserungen sorgt sie für mehr Sicherheit und Fahrkomfort. Das Fahrassistenzsystem „Travel Assist 3.0“ kommt im Skoda Epiq zum Einsatz, welches einen erweiterten adaptiven Spurhalte-Assistenten für Längs- und Querverkehr sowie den gesamten Geschwindigkeitsbereich umfasst. Ein Top View Panorama-System mit vier Kameras scannt die Umgebung und ermöglicht eine 3D-Darstellung für präzises Manövrieren und als Ergänzung warnt der Kreuzungsassistent 2.0 vor kommenden Fahrzeugen beim Einfahren in unübersichtliche Kreuzungen.
Weltpremiere
Skoda gibt in der jüngsten Pressemitteilung an, dass der neue Epiq noch im ersten Halbjahr 2026 seine Weltpremiere feiern wird. Bisher hieß es immer „Mitte 2026“ und so kommen wir dem Facebook-Kommentar von der Veröffentlichung der Bilder des getarnten Epiq mit einer möglichen Premiere und Bestellstart im Mai 2026 schon näher. Fakt ist, dass der kompakte Elektro-Crossover die Strategie und Erfolg der Marke fortsetzen wird, denn Skoda plant das vollelektrische Portfolio im Jahr 2026 zu verdoppeln.
„Der Epiq knüpft an die starke Dynamik von Škoda im Bereich der Elektromobilität an. Im Jahr 2025 belegte der Elroq den zweiten Platz unter den meistverkauften BEV in Europa, während der Enyaq den siebten Platz erreichte. Damit hat Škoda zwei Modelle in den europäischen BEV-Top-10 und liegt insgesamt auf Platz vier bei den vollelektrischen Fahrzeugen. Mit dem Epiq werden wir diese Erfolgsgeschichte fortsetzen und beschleunigen.“
Klaus Zellmer, CEO von Škoda Auto















