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Denny Krull 17. Juni 2025

Wie so ziemlich jeder Hersteller will auch Xiaomi  Feststoffbatterien in Elektroautos bringen. Das Patent dafür hat der chinesische Hersteller bereits angemeldet.

Der chinesische Handyhersteller Xiaomi macht weiter Druck und hat, nachdem der Xiaomi SU7 und YU7 vorgestellt wurde, nun ein Patent zu einer Batterie mit einem festen Elektrolyten aus Polymeren (langkettigen Molekülen) und Metallsalzen angemeldet. Hier die wichtigsten Eckdaten, welche durch die hochdichte Batterie erreicht werden könne:

  • Mögliche Reichweite von bis zu 1200 km (CLTC)
  • Schnellladen von 800 km in 10 Minuten

Mehrere Schichten als Kern

Xiaomi schreibt, dass es sich bei dem Prototypen des Feststoffakkus (Solid State Battery) um eine mehrschichtige Elektrodenstruktur handelt. Wie CarNewsChina angibt, bestünden die Elektrodenstrukturen aus Aktivmaterialien, Leitmitteln, Bindemitteln sowie einem Festelektrolyten aus Polymeren und Metallsalzen. Durch das Eindringen des Elektrolyten in die Dicke der Elektrodenschicht werden die Wege für den Ionentransport verkürzt und die Leistungsfähigkeit gesteigert. 

Entwicklung

Laut Xiaomi ist dieser Ansatz mit dem bereits bestehenden Lithium-Batterie-Fertigungsverfahren beziehungsweise der Produktionslinien kompatibel, was die zukünftige Massenproduktion erleichtert. Eine Eigenentwicklung könnte den Hersteller zukünftig unabhängig von Anbietern wie CATL oder BYD machen.

Effizienz der Batterie

Der Prototyp der Feststoffbatterie unterstütze ein Cell-to-Body-Design (CTB) mit einem effektiv nutzbaren Volumen von 77,8%. In der Höhe misst die direkt im Fahrzeug integrierte Batterie lediglich 12 Zentimeter und ermöglicht so eine effiziente Raumausnutzung. Xiaomi gibt an, dass mit der Feststoffbatterie eine CLTC-Reichweite von bis zu 1.200 Kilometern (hier geht´s zum Reichweitenumrechner) erreicht werden könne. Auch soll man innerhalb von 10 Minuten bis zu 800 Kilometer nachladen können.

Quelle: xiaomiev.com

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