Das eigenständige Unternehmen MOIA des Volkswagen-Konzerns ist ein Ridepooling-Service und hat nun den ID. Buzz als Robotaxi vorgestellt.
Schon lange wird von selbstfahrenden Autos, fahrerlosen Taxis oder von autonomes Fahren gesprochen und nun gab MOIA bekannt, dass 2026 weltweit das erste vollautonome Fahrzeug auf den Markt kommt. Somit kommt das ID. Buzz Robotaxi noch vor Teslas Cabercab, welches erst 2027 auf den Markt kommen soll.
Ridepooling
Anders als beim „Uber buchen“ werden gleich mehrere Anfragen von Kunden, die in eine Richtung fahren wollen, zusammengefasst. Dies ist nachhaltiger, indem sich mehrere Fahrgäste sozusagen ein Taxi teilen und in die selbe Richtung wollen. Das Sammeltaxi-ähnliche Konzept wird durch ein Computer-Algorithmus ermöglicht, indem Fahrtanfragen schnell verarbeitet und so automatisch eine effiziente Route geplant wird.
ID. Buzz als fahrerloses Taxi
MOIA gab bekannt, dass die Serienzulassung des ID. Buzz AD für Europa und den USA geplant ist, wodurch öffentlichen und privaten Mobilitätsanbietern eine schlüsselfertige Lösung geboten wird. Kurzum, dadurch können Unternehmen ab 2026 einen komplett gefertigtes und zugelassenes Robotaxi bestellen.
„Mit unserem vollautonomen Komplettpaket schaffen wir eine Mobilitätslösung, die in dieser Form einzigartig ist: Städte, Gemeinden und Flottenbetreiber können einfach und zuverlässig autonome Mobilität für alle bereitstellen. Unsere fahrerlosen ID. Buzz-Shuttles sind Teil eines vollvernetzten 360-Grad-Pakets aus führender Technologie, attraktivem Fahrzeugangebot, intelligentem Flottenmanagement und kundenorientiertem Buchungssystem.“
Oliver Blume, CEO der Volkswagen Group
Gesamtlösung aus Fahrzeug und Software
In dem „vollautonomen Komplettpaket“, wie es Oliver Blume beschreibt, sind alle Komponenten enthalten, um aus dem Fahrzeug ein intelligentes Mobilitätssystem zu schaffen. So wird im ID. Buzz AD die Plattform AD MaaS (Autonomous Driving Mobility as a Service) mit fünf Radars, neun LiDAR-Systemen und 13 Kameras enthalten sein, wodurch die Fahrten überwacht und Entscheidungen intelligent vom Computersystem Mobileye gesteuert werden, um die Sicherheit zu gewährleisten.
Quelle: MOIA
Zudem erfüllt das Fahrzeug die Anforderungen nach SAE Automatisierungslevel 4, sodass keine direkte Fahrerüberwachung nötig ist, weil alle Prozesse von künstlicher Intelligenz gesteuert werden. (Die aktuell verfügbaren Tesla-Modelle zählen zum Automatisierungslevel 2 und benötigen Überwachung.)
„Mobilität ist ein menschliches Grundbedürfnis. Künstliche Intelligenz eröffnet völlig neue Möglichkeiten, um Menschen Zugang zu flexibler, geteilter, komfortabler und bezahlbarer Mobilität zu verschaffen. Mit dem AD-Ökosystem und dem ID. Buzz AD schaffen wir ein Mobilitätsangebot, mit dem Betreiber autonomer Flotten sowohl Städte, Vororte als auch ländliche Räume gleichermaßen erreichen können“
Sascha Meyer, CEO von MOIA

















