Es wird ja bereits gemunkelt, dass ein ID.2 GTI geplant sei. Angeblich prüft Volkswagen gerade, ob ein ID.2 R mit Radnabenmotoren für einen Allradantrieb möglich wäre.
Der Zusatz „R“ beziehungsweise R-Line steht für die VW-Performance-Marke und liegt leistungstechnisch noch über dem GTI. Somit könnte der ID.2 R das neue Topmodell mit der höchsten Leistung sein.
ID.2 mit Allradantrieb
Der ID.2 basiert auf der MEB-Small-Plattform mit Frontantrieb. Laut Autocar prüft Volkswagen gerade, ob das vorhandene System um Radnabenmotoren (In-Whell-Motoren) hinten erweitert und somit ein Allradantrieb beim ID.2 ermöglicht werden könnte. Die elektrischen Radnabenmotoren in den Hinterrädern wären somit eine Ergänzung zum Frontmotor, was die Leistung deutlich erhöhen könnte. Autocar beruft sich auf interne Quellen und gibt an, dass das R-Modell eine Leistung von 295 kW (400 PS) gegenüber dem GTI mit 210 kW (285 PS) haben könnte.
Gewichtsoptimierung
Die R-Abteilung konzentriert sich wohl darauf, das Gewicht des Fahrzeugs zu minimieren, sodass der ID.2 R trotz der Radnabenmotoren eine hohe Beschleunigung bei maximaler Traktion bietet. Aus diesem Grund könnte VW mit einem Partner vom Balkan zusammenarbeiten, welcher sich auf leichte Radnabenmotoren spezialisiert hat. Mit einer Drehmomentverteilung (Torque-Vectoring) könnte dies die gleiche Performance wie bei einem Doppelmotor bieten, sich allerdings positiv auf das Gewicht auswirken.
Unterschiede zum GTI
Das Portal berichtet, dass der ID.2 R eine eigene individuelle Karosserie mit Fahrwerksabstimmung und Designelemente im Innenraum erhalten könnte, um den Unterschied zum ID.2 GTI zu verdeutlichen. Auch wird erwähnt, dass der ID.2 R der Nachfolger vom Polo R WRC (2012) und das elektrische Performance-Vorzeigemodell sein könnte, was allerdings noch nicht bestätigt wurde.
Mögliche Zukunftspläne
Laut Autocar könnte dies eine gravierende Auswirkung auf die restlichen MEB-Plus-Modelle haben. Demnach könnte Volkswagen die Möglichkeit zum Allradantrieb auf andere Modelle wie Crossover und SUVs ausweiten, ohne dass es sich negativ auf das Platzangebot auswirkt. So könnte man auch den ID.2 Crossover als Geländewagen mit zwei Motoren anbieten, ähnlich wie beim Fiat Grande Panda oder Renault 4.
Quelle: autocar.co.uk










