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Ab April lässt sich in Deutschland der Mazda 6e EV hierzulande bestellen. Der Preis geht bei 44.900 Euro los, in dem auch eine Wärmepumpe serienmäßig mit an Board ist. Wer sich für den Long Range entscheidet, muss mit einem entscheidenden Nachteil leben.

  • Preis beginnt ab 44.900,00 Euro
  • Zwei Varianten lassen sich bereits konfigurieren
  • Der große Akku bietet eine schlechtere Ladeleistung

Preise beginnen an 44.900 Euro

Schon jetzt lässt sich der neue Mazda 6e EV konfigurieren. Bestellungen werden ab April entgegengenommen. Bis die ersten Modelle auf den Straßen zu sehen sein werden, wird es aber bis zum Sommer dauern. Der Preis in der Basisvariante (Takumi) liegt bei 44.900 Euro. Die Ausstattungslinie Takumi Plus beginnt bei 46.900 Euro. Wer sich mehr Reichweite wünscht, kann bei beiden Varianten noch einen größeren Akku wählen, der 1.600 Euro Aufpreis kostet.

Mazda 6eMazda 6e Long Range
Takumi44.900 Euro46.500 Euro
Takumi Plus 46.900 Euro48.500 Euro

Mazda 6e Takumi – Highlights der Serienausstattung

  • 19-Zoll-Aero-Leichtmetallfelgen mit 245/45 R19 Bereifung
  • Sitzbezüge aus schwarzem Kunstleder mit Sitzheizung und Sitzklimatisierung, vorne
  • 14,6-Zoll-Multimedia-Touchdisplay
  • 360° Monitor
  • Adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Stauassistenzfunktion (MRCC) 
  • Ambientebeleuchtung
  • Bluetooth Schlüssel über das Smartphone, per App teilbar
  • Elektrische Heckklappe
  • Heck- und Seitenscheiben hinten abgedunkelt
  • Head-up Display
  • Panorama-Glasdach, dunkel getönt, wärmereflektierend
  • Sony® Sound-System mit 14 Lautsprechern inkl. Lautsprechern in der Fahrerkopfstütze
  • Wärmepumpe

Für den Preis bekommt man beim Mazda 6e schon recht viel Ausstattung. Die braucht sich gegenüber den Konkurrenten wie dem VW ID.7 oder einem Tesla Model 3 nicht verstecken. Ein Panorama-Glasdach, Head-up Display oder eine Wärmepumpe findet man in der Preisklasse nicht oft.

Angetrieben wird der Mazda 6e von zwei verschiedenen Elektromotoren. Der Takumi als auch Takumi Plus bietet auf der Hinterachse ein 190 kW (258 PS) starker E-Antrieb. Beim Long Range sind es mit 180 kW (245 PS) etwas weniger. In der Praxis dürfte der Unterschied kaum zu merken sein. Der Verbrauch liegt bei 16.6 kWh / 100 km, bzw. 16.5 kWh beim Long Range. In der Serie wird der Mazda 6e EV in der Farbe Crystal White Pearl ausgeliefert. Das Mazda typische Rot (Soul Red Crystal) schlägt mit 1.200 Euro zur Buche. Bis auf einige weitere Farben lässt sich beim Mazda 6e EV nichts weiteres konfigurieren.

Reichweite oder Ladeleistung?

In der Serie befindet sich im Mazda 6e ein 68,8 kWh Akku. Mit einem Verbrauch von 16,6 kWh bietet das E-Auto eine Reichweite nach WLTP von 479 km an. Für beide Varianten gibt es die Möglichkeit, durch einen größeren Akku (Long Range) die Reichweite auf 552 Kilometer zu erhöhen. Im direkten Vergleich zum Konkurrenten Volkswagen ID.7 ist das nicht viel. Immerhin bietet der ID.7 mit seinem 82 kWh Akku in Serie bereits eine beachtliche Reichweite von 618 km, der ID.7 Pro S mit dem großen Akku sogar 709 km.

Ein weiterer Nachteil des großen Akkus (80 kWh) des Mazda 6e ist die deutlich schlechtere DC-Ladegeschwindigkeit von nur 90 kW. Der kleinere Akku kann immerhin mit 165 kW laden, was gerade so konkurrenzfähig ist. Hier muss sich der Käufer entscheiden, ob einem die etwas Reichweite im Vergleich zur Ladegeschwindigkeit wert ist.

ReichweiteDC-LadenLadezeit (10-80%)
68 kWh-Akku479 km165 kW24 Minuten
80 kWh-Akku552 km90 kW47 Minuten

Fazit

Der Mazda 6e EV ist in Punkto Ausstattung und insbesondere beim Preis durchaus ein Konkurrent zum VW ID.7, Kia EV4 oder dem Hyundai IONIQ 6. Für die Langstrecke dürfte der Mazda weniger geeignet sein. Insbesondere der größere Akku mit einer schlechteren Ladeleistung ist dafür weniger geeignet.

Simon Gralki

Elektrisch mit einem VW ID.3 (seit 2024) und einem VW ID.Buzz (seit 2025) unterwegs.

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