
Am 19. April startet in China der Verkaufsstart des im Dezember vorgestellte Stadtflitzer Firefly. Im Sommer soll der Kleinwagen auch nach Europa kommen. Wie die Batterie dann hierzulande getauscht werden soll, ist noch nicht bekannt.
Im Dezember vorgestellt und im April kommt das erste Elektroauto der neuen Marke Firefly in China auf den Markt. Im Sommer soll der Kompaktwagen auch in Europa erhältlich sein, wobei genauere Details bislang nicht bekannt sind. Wie der Mutterkonzern NIO, werden auch die E-Autos von Firefly auf ein Wechselbatterie-System setzen. In der Hinsicht ist nun die kürzlich vereinbarte Kooperation zwischen NIO und dem Batteriehersteller CATL interessant. In der Pressemitteilung ist die Rede, dass zukünftige Elektroautos von Firefly auf die Wechselbatterien von CATL mit dem Choco-SEB-System zugreifen werden. Die Modulare Batterie soll es in verschiedenen Größen geben, die für ein breites Fahrzeugspektrum interessant wäre.











Noch wird bei NIO die Batterie gewechselt
Der Pressemitteilung ist zu entnehmen, das in Zukunft alle neu entwickelte Elektroautos von Firefly mit den Batterien von CATL ausgestattet werden. Das bedeutet, das im Dezember vorgestellte Premierefahrzeug von Firefly erhält keine Choco-SEB-Batterie voN CATL, sondern erstmalig eine Batterie von Sunwoda. Aus diesem Grund wird NIO übergangsweise an Standorten mit vielen Nutzern ein eigens für Firefly konzipierte Tauschstation aufstellen, ehe sie dann in der neuen Generation 5 der NIO Batterietauschstationen integriert werden. Zukünftige Fahrzeuge von Firefly werden aber im neue Netzwerk von CATL die Batterie tauschen können.
Da NIO die Elektroautos von Firefly auch in Europa auf den Markt bringen wollen, wäre es durchaus interessant wie das chinesische Unternehmen dies umsetzen möchte. In Deutschland gibt es gerade einmal 19 Batterietauschstationen von NIO. Wie sich die Batterie vom neuen Firefly oder gar die zukünftigen mit der Batterie von CATL tauschen lassen sollen, bleibt bisher ein Geheimnis.