PV5 zum Camper umbauen

  • Hallo zusammen,

    der Kia PV5 Passenger steht in den Startlöchern und ich frage mich, wie sich dieses Fahrzeug als Camper umbauen lässt. Klar, die "WKNDR"-Studie war ein Traum, aber der Serien-PV5 Passenger bietet schon so viele Vorteile, die ihn zu einer idealen Basis machen könnten: eine geräumige Kabine, flexible Sitzkonfigurationen und die moderne Elektro-Plattform.

    Ich möchte in diesem Thread Ideen und Erfahrungen sammeln, wie man den PV5 Passenger in einen praktischen und komfortablen Camper verwandeln kann.

    • Sitzkonzept: Der PV5 Passenger kommt mit festen Sitzen. Wie würdet ihr diese in den Umbau integrieren? Komplett entfernen und einen individuellen Ausbau starten oder gibt es Möglichkeiten, die Sitze so umzubauen, dass sie Teil des Bettes oder der Sitzgruppe werden?
    • Stromversorgung: Das Herzstück ist die Batterie und die V2L-Funktion (Vehicle-to-Load). Wie würdet ihr die Bordelektronik (Kühlschrank, Licht, Heizung) einbinden? Direkt über die V2L-Steckdose oder mit einer separaten Aufbaubatterie, die während der Fahrt geladen wird?
    • Innenausbau: Der PV5 hat einen sehr niedrigen Ladeboden. Welche Bett-Lösung würdet ihr favorisieren? Ein festes Bett oder eher ein flexibles System, das sich tagsüber zur Sitzgruppe umfunktionieren lässt, um den Raum optimal zu nutzen?
    • Verfügbare Module: Kia spricht von einem modularen Konzept. Erwartet ihr, dass es bald fertige Umbau-Module von Drittherstellern geben wird, die speziell auf den PV5 zugeschnitten sind? Oder ist hier Kreativität und Handwerk gefragt?

    Was meint ihr? Was und wi könnte man den PV5 umbauen? Im Anhang mal ein PV5 mit Schlafdach ;)

    Viele Grüße,

  • Also dein Bild mit dem Schlafdach finde ich gut.👍 Ich bräuchte ein alltagstaugliches Fahrzeug, wo man hinten mal schnell die Sitzbänke herausnehmen kann, wenn man mal spontan ein Wochenende wegfahren will. Ich würde mir wünschen, dass das diese Richtung mal so umgesetzt wird.

  • So ein Schlafdach beim Minibus ist schon eine feine Sache, nur sind das auch Kosten. Ich wäre da eher bei einer ausziehbaren Lösung im hinteren Bereich. Abhängig von der Bauart hat man da auch noch Staufläche.

  • So ein Schlafdach beim Minibus ist schon eine feine Sache, nur sind das auch Kosten.

    Die Kosten heben sich je nach Häufigkeit auch auf. Wenn man damit viel unterwegs ist, warum auch nicht. Dafür kauft man sich das Auto ja dann auch. Wenn so ein Schlafdach nur 1-2x pro Jahr genutzt wird, ist natürlich die Frage ob sich das lohnt, insbesondere weil es eine weitere Ausstattung ist, die Anfällig für Probleme wäre (bspw. Undichtigkeit). Ich würde dann eher zu einem Dachzelt greifen, wenn das bei einem E-Auto nicht gerade ideal ist (erhöhter Verbrauch).

    In China gibt es ja bald den Farizon X-Van. Den finde ich soweit ganz interessant, da bei dem das Schlafdach und auch die Markise im Dach integriert ist und somit der Luftwiderstand verringert ist.

    Farizon X-Van: Neuer Elektro-Camper aus China? | enivio
    Geely bringt mit seiner Marke Farizon sein erstes Freizeitfahrzeug auf den chinesischen Markt. Der Farizon X-Van, ausgestattet mit Schlafdach und Markise kommt…
    www.enivio.de

    Sofern sich der KIA PV5 halbwegs in Europa durchsetzen wird, könnte ich mir auch durchaus vorstellen, dass unsere Liste mit dem elektrischen Campinbussen irgendwann mit dem PV5 Camper erweitert wird. Sprich, dass Tonke und wie sie alle heißen einen Ausbau anbieten werden.

    VW ID. Buzz Pro (LWB) Candy White - VW ID.3 Pro

  • Glaubt ihr, dass Kia so ein Projekt vom PV5 als Camper umsetzen wird? Ich finde den PV5 generell praktisch (und preislich auch im Rahmen), weshalb ich mir so eine Mischung zwischen nem Camper und Passenger wünschen würde:/

  • Deswegen überlassen die das wohl eher den Camping Umbau-Experten

    Na da hast du aber eine Vorstellung...🤭 Hast du dir mal angeschaut, was die bekannteren Ausbauer so für Preise verlangen? Natürlich ist das dann auch entsprechend deinen Wünschen aber so wirds auch richtig teuer. Suche mal im Netz nach Firmen wie Nordvan, Black Forrest oder Alpincamper und was da so ein Ausbau kostet.

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