Beiträge von ÖkostromRider

    Draußen am Waldrand, wo wir wohnen, merke ich immer wieder, wie Reichweite beim E-Auto so ein bisschen ihren Schrecken verloren hat – zumindest für den Alltag. Was mich aber immer stärker beschäftigt: Welche Rolle spielen persönlicher Fahrstil und das individuelle Nutzungsmuster bei zukünftigen Modellen wie dem iX4, wenn ein SUV-Coupé dann auch Remote-Updates, KI-gestützte Verbrauchsoptimierung usw. mitbringt? Denn ehrlich gesagt, mein M50 lässt sich schon heute mit bewusster Fahrweise auf dem Land locker unter die Normwerte bringen... Wenn aber alles stärker automatisiert wird, bleibt da überhaupt noch Raum für „Fahrtricks“ – oder übernimmt die Technik künftig das Feintuning beim Verbrauch zu 100%? 🧐

    Ein weiterer Aspekt, der bislang selten diskutiert wird: Wie robust ist eigentlich die Reichweite gegen ungeplante Belastungen – sprich, plötzliche kalte Nächte, schwere Anhänger, mehrere Personen plus vielleicht noch Dachbox? Gerade bei den neuen Batteriezellen mit hoher Energiedichte frage ich mich, wie sehr schnelle Lastwechsel, etwa bei steilen Landstraßen oder auf Feldwegen, auf Dauer die Restreichweite beeinflussen. Ich hab da ein, zwei Mal erlebt, wie im Winter nach dem Holzholen aus dem Wald der Akku vom M50 förmlich geplündert wurde... Und das war nicht mal ein richtig schwerer Hänger. Solche Szenarien werden im urbanen Kontext oft vergessen, sind aber für viele hier draußen Alltag.

    Immer öfter frage ich mich, ob die nächste Generation nicht stärker differenzieren sollte: Will ich maximale Reichweite zum Durchfahren auf der Autobahn, oder brauche ich eine Batterie, die sich durch konstante Robustheit und Langlebigkeit auszeichnet – also weniger Peak, mehr Stabilität auch bei wiederholtem „Quälen“? Vielleicht wäre das mal ein Fokuswechsel, weg von Maximalwerten hin zu nachhaltiger Alltagstauglichkeit.

    Mich interessiert: Wie relevant sind für euch diese Extremsituationen – also starker Anhängerbetrieb, vollbesetzt, schwierige Wetterlagen? Würdet ihr für mehr Robustheit bei Reichweite und Akku vielleicht sogar auf ein paar theoretische Kilometer verzichten, wenn der Wagen dafür im Alltag nie böse Überraschungen bereitet?

    Mir ist das beim i4 m50 auch schon einmal passiert. Interessant fand ich, dass der Fehler bei mir nach längerer Standzeit in der Garage aufgetreten ist, wobei ich nicht weiß ob es am GPS-Signal lag. Nach etwas Fahrt hat sich das System dann selbst korrigiert. Vielleicht ist die Abschirmung oder ein schlechter Satellitenfix im Unterstand wirklich ein Faktor, vor allem wenn ringsum viele Gebäude, etc stehen.

    Hundeboxen sind zwar praktisch, aber sie nehmen oft dauerhaft Raum ein – der eh schon nicht riesig ist, gerade mit Unterflur und Ladekram im i5 Touring. Ich habe mal mit dem Gedanken gespielt, statt einer klassischen Box ein modulares Trennwandsystem aus heimischem Holz zu bauen. Eine herausnehmbare Rückwand plus Seiten, die mit wenigen Handgriffen verstaut werden können, wenn man mal was anderes transportiert.