Beiträge von HansJudas

    Ich denke schon, dass es zwar einen kleinen Spielraum geben wird, allerdings werden die Hersteller auch nicht einen enormen Unterschied angeben, wenn beispielsweise statt 1 Tonne theoretisch auch 1,5 Tonnen möglich wären. Das hat alles mit dem Antrieb, Fahrwerk, Karosserie usw. zu tun. Ich denke, dass solche Werkstätten nur "offiziell" das herausholen und sozusagen auf Papier bringen, was so schon möglich wäre.

    Beim Verbrauch im Winter habe ich damals beim iX eines Kollegen bemerkt, dass es speziell auf Kurzstrecken im Stadtverkehr richtig reinhaut was dem Heizen geschuldet ist. Ist das Auto erstmal auf Temperatur, dann geht es wieder, allerdings kann man trotzdem mit 25kWh im Durchschnitt rechnen.

    Gerade im Hinblick auf das Thema Wartungskosten beim iX3 frage ich mich, ob es nicht auch Sinn macht, die jährlichen Fahrleistungen und das persönliche Nutzungsprofil viel stärker einzubeziehen. Also, wenn jemand wie ich eher „wenig-Jahreskilometer“ macht und überwiegend im Stadtverkehr unterwegs ist, müssten eigentlich viele klassische Wartungspositionen (z.B. Bremsflüssigkeit, Bremsbeläge) noch seltener relevant werden – die Rekuperationsbremse übernimmt ja einen Großteil der Arbeit. Bin mir aber unsicher, inwiefern die Werkstätten auf so individuelle Intervalle wirklich eingehen, oder ob nicht einfach pauschal nach Zeit gewartet wird, selbst wenn der Wagen gefühlt kaum verschleißt… Tatsächlich frage ich mich: Könnte man mit fundierter Fahrdaten-Auswertung (z.B. Diagnose-Apps) nicht viel gezielter nachweisen, wie wenig beansprucht das Auto ist, und so vielleicht auch die Wartungskosten aktiv beeinflussen? Bislang wirkt das alles ein wenig nach „Schema F“ – vielleicht irre ich mich da aber auch.